Zahnmedizin · Köln

Fester Zahnersatz in Köln.
Kronen & Brücken.

Unser Schwerpunkt liegt auf festsitzenden Versorgungen: Kronen, Brücken und Zahnersatz auf Implantaten. Wir planen mit Ihnen anhand Ihrer Zähne, Ihrer Wünsche und der medizinischen Möglichkeiten.

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Zahnfarbene Keramikarbeiten auf einem zahntechnischen Modell
Zahntechnik · Form und Farbe im Detail

Zahnwissen im Film

Inlay, Teilkrone oder Krone?

Was die Versorgungen unterscheidet – und weshalb möglichst viel tragfähige Zahnsubstanz erhalten bleiben soll.

Illustration: Passender Ersatz für Zahnsubstanz. KI-generiert

Einfach erklärt 1:49 min

Passender Ersatz für Zahnsubstanz.

Drei Versorgungskonzepte am Lehrmodell: Was sie bedecken, wie sie hergestellt werden und warum die Auswahl vom einzelnen Zahn abhängt.

Ohne Ton · Mit Text im Film

Starten Sie, wann Sie möchten.

Vereinfachte Lehrillustrationen. Eignung, Behandlung und Nachsorge werden nach persönlicher Untersuchung individuell besprochen. Der vollständige Filmtext ist unten nachlesbar.

Filmtext und Quellen zum Nachlesen

Passender Ersatz für Zahnsubstanz.

Inlay, Teilkrone und Krone.

Die verbliebene Substanz zählt.

Nicht jeder größere Defekt braucht eine Krone. Entscheidend sind die verbleibenden Zahnwände, die Belastung und der Befund. Auch eine direkte Füllung kann infrage kommen. Tragfähige natürliche Zahnsubstanz soll möglichst erhalten bleiben.

Eine Einlage innerhalb des Zahns.

Ein Inlay wird passend zum vorbereiteten Defekt gefertigt und anschließend eingesetzt. Es liegt typischerweise zwischen erhaltenen Zahnhöckern. Voraussetzung ist genügend stabile Restsubstanz; Material und Befestigung richten sich nach der jeweiligen Situation.

Gezielt mehr Fläche bedecken.

Sind einzelne Höcker geschwächt, kann eine höckerüberdeckende Versorgung sinnvoll sein. Eine Teilkrone umfasst nur einen Teil der natürlichen Zahnkrone. Die genaue Ausdehnung wird am Defekt und an der Belastung ausgerichtet.

Die Zahnkrone umfassend ersetzen.

Bei umfangreichem Substanzverlust kann eine Vollkrone erforderlich werden. Sie umschließt den vorbereiteten sichtbaren Teil des Zahns. Die natürliche Wurzel bleibt erhalten. Die Präparation ist dauerhaft und wird vorab mit den Alternativen besprochen.

Passgenau planen und befestigen.

Abformung oder Scan erfassen die Ausgangssituation. Die Versorgung wird individuell gefertigt, eingepasst und passend zum Material befestigt. Dabei werden Ränder, Kontakt zu den Nachbarzähnen und das Zusammenspiel beim Zubeißen überprüft.

Auch versorgte Zähne brauchen Pflege.

Keramik oder Metall machen den verbliebenen Zahn nicht unverwundbar. An Übergängen kann erneut Karies entstehen. Reinigung, Zwischenraumpflege und regelmäßige Kontrollen bleiben wichtig. Haltbarkeit und möglicher Reparaturbedarf hängen von mehreren individuellen Faktoren ab.

Individuell beraten lassen.

Welche Behandlung infrage kommt, lässt sich erst nach einer zahnärztlichen Untersuchung und einem persönlichen Gespräch beurteilen.

Die Möglichkeiten

Erhalten, ergänzen,
fehlende Zähne ersetzen.

Ein stark geschädigter Zahn braucht eine andere Planung als eine Zahnlücke. Deshalb prüfen wir zunächst die vorhandenen Zähne, das Zahnfleisch und den Biss.

Krone oder Teilkrone

Eine Krone bedeckt einen vorbereiteten eigenen Zahn. Sie kommt infrage, wenn der Defekt mit einer Füllung nicht ausreichend versorgt werden kann. Eine Teilkrone kann geeignete unbeschädigte Bereiche aussparen.

Brücke

Eine Brücke überbrückt eine Zahnlücke und wird von geeigneten Pfeilern getragen. Bei einer konventionellen zahngetragenen Brücke werden die Nachbarzähne dafür vorbereitet. Auch Implantate können Brücken tragen.

Substanz erhalten

Wir prüfen, wie viel gesunde Zahnsubstanz verbleibt und welche Versorgung dafür geeignet ist. Eine Teilkrone kann ausreichen, wenn nicht der gesamte Zahn umfasst werden muss.

Implantatgetragener Zahnersatz

Implantate dienen als künstliche Zahnwurzeln. Darauf können einzelne Kronen oder festsitzende Brücken befestigt werden. Eine Implantatversorgung umfasst einen chirurgischen und einen prothetischen Teil.

Am Modell erklärt

Eine Krone am Modell verstehen.

Die Krone umfasst einen vorbereiteten eigenen Zahn. Starten Sie die kurze Animation, um das Einsetzen vereinfacht nachzuvollziehen. Andere Formen von Zahnersatz erfüllen andere Aufgaben.

KI-Lehrmodell: Eine zahnfarbene Einzelkrone schwebt vor dem Einsetzen über einem vorbereiteten eigenen Zahn zwischen zwei Nachbarzähnen KI-generiert
Vereinfachtes Lehrmodell: Eine Einzelkrone wird auf einem vorbereiteten Zahn platziert. Die tatsächliche Passung, Befestigung und der Biss werden bei der Behandlung geprüft. Kein Patientenfall.

Film separat öffnen (MP4, 0,16 MB)

Der eigene Zahn bleibt die Basis

Für eine Krone muss genügend tragfähige Zahnsubstanz vorhanden sein. Vor der Planung beurteilen wir deshalb auch Zahnwurzel, Zahnhalt und mögliche Vorbehandlungen.

Die Krone ergänzt die äußere Form

Eine Krone umfasst den vorbereiteten Zahn. Form, Material und Kontakte werden passend zur Situation geplant. Für die laborgefertigte Versorgung arbeiten wir mit einem externen Dentallabor zusammen.

Der Übergang braucht Pflege

Auch ein überkronter Zahn kann erkranken. Besonders der Übergang zum Zahn und die Zwischenräume benötigen gründliche Reinigung und regelmäßige Kontrolle.

Zahnersatz im Alltag pflegen

Illustratives Lehrmodell, kein Patientenfall. Die Darstellung ersetzt keine zahnärztliche Untersuchung.

Unser Schwerpunkt

Fester Halt.
Individuell geplant.

Für einen festsitzenden Zahnersatz müssen die tragenden Zähne oder Implantate geeignet sein. Wo Zähne fehlen, welche Substanz erhalten ist und welche Kräfte beim Kauen wirken, fließt in die Planung ein.

Wir besprechen, wie sich die Versorgung in Ihren Biss einfügt und wie Sie Kronenränder und die Bereiche unter einer Brücke gut reinigen können.

Was langfristig dazugehört

Passung, Belastung und Pflege sind ebenso wichtig wie Form und Farbe. Regelmäßige Kontrollen helfen, Veränderungen an Zähnen, Zahnfleisch und Versorgung zu erkennen.

Wenn eine feste Versorgung nicht sinnvoll oder nicht gewünscht ist, besprechen wir auch herausnehmbare Alternativen. Die geeignete Lösung richtet sich nach Ihrem Befund.

Eine Zahnlücke

Brücke oder Implantat?

Sind die Nachbarzähne gesund, kann ein Implantat das Beschleifen für eine konventionelle Brücke vermeiden. Sind sie bereits stark gefüllt oder überkront, kann eine Brücke ein sinnvoller Weg sein.

Ein Implantat benötigt einen Eingriff, geeigneten Knochen und Zeit für die Heilung. Eine Brücke braucht belastbare Pfeiler. Keine der beiden Möglichkeiten passt zu jedem Befund.

Was für Sie den Ausschlag gibt

Wir vergleichen den Behandlungsumfang, die Prognose der vorhandenen Zähne, die Pflege und die Kosten. Ihre Wünsche und die medizinischen Voraussetzungen bestimmen, welcher Weg sinnvoll ist.

Bei bestimmten Lücken im Seitenzahnbereich kann nach fachlicher Prüfung auch ein kontrolliertes Belassen der Situation infrage kommen. Entscheidend sind Funktion, Abstützung und die erwartete weitere Entwicklung.

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Material & Gestaltung

Vollkeramik ist
nicht gleich Vollkeramik.

Für Kronen und Brücken kommen unterschiedliche Werkstoffe infrage, darunter Metallkeramik sowie vollkeramische Materialien. Zur Vollkeramik gehören beispielsweise Glaskeramiken und Zirkonoxidkeramiken.

Sie unterscheiden sich in ihren Eigenschaften und Einsatzbereichen. Wir wählen Material und Gestaltung nach Position, Platz, Belastung und Ausdehnung der Versorgung. Auch die Farbe des darunterliegenden Zahns kann eine Rolle spielen.

Planung und Zahntechnik greifen ineinander

Die Versorgung soll zu Ihrem Biss und zu den Nachbarzähnen passen. Ein externes Dentallabor fertigt den Zahnersatz anhand unserer Planung an. Form, Farbe und Kontakte stimmen wir mit der Zahntechnik ab. Eine Einprobe dient dazu, die geplante Arbeit vor der endgültigen Eingliederung zu beurteilen.

Keramik kann ebenso wie andere Materialien beschädigt werden. Deshalb verbinden wir die Materialberatung mit der Frage, welche Kontrollen, Reparaturen oder Schutzmaßnahmen im Verlauf nötig werden könnten.

Von der Planung zum Alltag

Die Schritte werden
vorher besprochen.

01

Untersuchung & Planung

Wir prüfen Zähne, Zahnfleisch und Biss, behandeln notwendige Vorbefunde und erläutern die Alternativen. Sie erhalten einen Heil- und Kostenplan.

02

Vorbereitung & Anfertigung

Abformung oder Scan bilden die Grundlage für die Zahntechnik. Abhängig von der Versorgung werden Zähne vorbereitet und für die Zwischenzeit provisorisch versorgt.

03

Einsetzen & Nachsorge

Wir kontrollieren Sitz, Biss und Handhabung. Sie lernen die Reinigung Ihrer Versorgung kennen. Weitere Termine richten sich nach Ihrem Befund und der Eingewöhnung.

Festzuschuss und Eigenanteil

Gesetzliche Krankenkassen bezuschussen medizinisch notwendigen Zahnersatz nach dem Befund. Der Grundzuschuss beträgt 60 Prozent der durchschnittlichen Kosten der vorgesehenen Regelversorgung, mit entsprechendem Vorsorgenachweis 70 oder 75 Prozent. Diese Prozentsätze beziehen sich nicht automatisch auf die Rechnung Ihrer gewählten Versorgung.

Für zusätzliche Leistungen oder eine andere Versorgungsart kann der Eigenanteil steigen. Private Leistungen werden nach GOZ berechnet. Bei geringem Einkommen kann die Härtefallregelung greifen; die Krankenkasse prüft den Anspruch. Den Heil- und Kostenplan lassen Sie vor Behandlungsbeginn genehmigen. Private Versicherungen und Zusatzversicherungen erstatten nach ihren Vertragsbedingungen.

Wissenswertes für Ihre Entscheidung

Fester Zahnersatz soll zu Ihrem Alltag passen

Funktion, Pflege und Aufwand gemeinsam betrachten.

Ausgangslage verstehen

Ob ein geschädigter Zahn versorgt oder eine Lücke geschlossen werden soll, macht einen Unterschied. Auch die übrigen Zähne gehören zur Untersuchung.

Alternativen abwägen

Krone, Teilkrone, Brücke und Implantatversorgung erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Lassen Sie erklären, welche Zähne betroffen wären und welcher Aufwand jeweils entstehen könnte.

Pflege mitplanen

Kronenränder und Bereiche unter einer Brücke müssen gut erreichbar sein. Geeignete Hilfsmittel und eine verständliche Anleitung gehören zur Versorgung.

Pflege weiterführen

Auch unter Kronen und an tragenden Zähnen kann Karies entstehen. Passende Reinigung und regelmäßige Kontrollen bleiben daher nach der Versorgung wichtig.

Plan vorab prüfen

Lassen Sie Regelversorgung, gewünschte Versorgung und Eigenanteil getrennt erklären. Der gesetzliche Festzuschuss richtet sich nach dem Befund, nicht nach Ihrer Gesamtrechnung. Kostenplan und mögliche Erstattungen werden vor Behandlungsbeginn geklärt.

Ihre Fragen

Zahnersatz im Alltag.

Kann ich mit Zahnersatz normal essen?

Kronen und Brücken sollen das Kauen unterstützen. Der Biss kann sich anfangs ungewohnt anfühlen. Wir geben Ihnen Hinweise für die erste Zeit. Bei Schmerzen, einem störenden Biss oder einer lockeren Versorgung vereinbaren Sie bitte eine Kontrolle.

Kann ein eigener Zahn die Basis bleiben?

Für eine Krone oder Teilkrone muss der Zahn ausreichend tragfähig sein. Wir prüfen die verbleibende Substanz, die Zahnwurzel und den Zahnhalt. Ist der Zahn erhaltungsfähig, kann er die Grundlage der Versorgung bilden.

Wie bleibt die Versorgung sauber?

Brückenglieder, Kronenränder, Pfeilerzähne und Implantate brauchen gezielte Reinigung. Wir zeigen passende Hilfsmittel und planen Kontrollen sowie bei Bedarf professionelle Reinigung.

Gemeinsam planen

Eine Versorgung,
die zu Ihrem Alltag passt.

Wir erklären die Möglichkeiten für Ihre Zahnsituation und besprechen die nächsten Schritte in Ruhe.

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