← Alle ErklärungenParodontalstatus

Was wird bei einem Parodontalstatus erfasst?

Ein Parodontalstatus hält den Zustand des Zahnhalteapparats detailliert fest. Dazu gehören Messungen am Zahnfleisch, Blutungszeichen und weitere Befunde. Zusammen mit Vorgeschichte und gegebenenfalls Röntgenbildern bildet er die Grundlage der Behandlungsplanung.

Für Ausbildung & Praxis
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Medizinisches Lehrmodell: Genauer als ein kurzer CheckKI-generiert
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Genauer als ein kurzer Check

Taschentiefe, Blutung und weitere Merkmale werden den einzelnen Zähnen zugeordnet. So entsteht ein differenziertes Bild des Zahnhalteapparats.

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Befunde im Zusammenhang betrachten

Auch Zahnlockerung, Wurzelgabelungen, Vorerkrankungen und erforderliche Röntgenbefunde können wichtig sein. Ein Messwert allein reicht nicht.

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Eine Grundlage für Verlauf und Planung

Dokumentierte Befunde unterstützen die Diagnose und spätere Vergleiche. Behandlung und Nachsorge richten sich nach der persönlichen Situation.

Auf einen Blick

Was wird festgehalten?

Detaillierte Befunde des Zahnhalteapparats, etwa Sondierungstiefen, Blutung und Lockerung.

Wann ist das sinnvoll?

Wenn der Zahnhalteapparat für Diagnose, Therapieplanung oder Verlauf genauer beurteilt werden soll.

Wie werden die Werte genutzt?

Zusammen mit Vorgeschichte und erforderlichen weiteren Befunden, nicht als isolierte Selbstdiagnose.

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Kurzfilm: Was wird bei einem Parodontalstatus erfasst?

Stummer Erklärfilm · Textfassung in den drei Ansichten oben

Häufig verwechselt

PSI oder Parodontalstatus?

Der PSI gibt einen Überblick über weiteren Abklärungsbedarf. Der Parodontalstatus dokumentiert die Situation für Diagnose und Planung genauer.

Kurz beantwortet
Warum werden mehrere Stellen gemessen?

Der Zustand kann rund um einen Zahn unterschiedlich sein. Einzelne Stellen bilden deshalb nicht den ganzen Zahn ab.

Ist Röntgen immer dabei?

Röntgenaufnahmen werden nach fachlicher Begründung einbezogen. Vorhandene geeignete Bilder können für die Planung relevant sein.

Wozu wird später erneut gemessen?

Vergleichbare Befunde helfen einzuschätzen, wie sich Entzündung und Zahnhalteapparat entwickeln. Die Einordnung erfolgt im Gesamtbild.

In der Praxis

Für das persönliche Gespräch

Eine Frage für das Gespräch mit Dr. med. dent. Niusha Barahmand Pour:

Welche Befunde sind für meine Behandlung und spätere Vergleiche besonders wichtig?

Die Planung berücksichtigt den Befund und die individuellen Voraussetzungen.

Vorhandene Befunde und nächste Schritte lassen sich im persönlichen Gespräch ordnen.

Befund besprechenTerminwahl bei Doctolib
Dr. med. dent. Niusha Barahmand Pour kennenlernen
Lernebene für Ausbildung & PraxisFachbegriffe einordnen und Wissen vertiefen

Eine Ergänzung zur einfachen Erklärung: wichtige Fachbegriffe, ihre Abgrenzung und eine Frage zum Verständnis.

Sondierungstiefe
Gemessener Abstand vom Zahnfleischrand bis zum sondierbaren Taschenboden.
Sondierungsblutung
Blutung nach vorsichtigem Sondieren, auch als BOP bezeichnet.
Furkation
Bereich, in dem sich die Wurzeln eines mehrwurzeligen Zahns aufteilen.

Genau unterscheiden

Taschentiefe allein beschreibt weder den vollständigen Befund noch sicher das Ausmaß aller Gewebeverluste.

WissensfrageWas gehört zur Einordnung eines Parodontalstatus?

Diese Frage dient dem Lernen, nicht der Beurteilung persönlicher Beschwerden.

  1. Mehrere klinische Befunde, Vorgeschichte und erforderliche Röntgenbefunde.
  2. Nur der größte gemessene Millimeterwert.
  3. Nur die sichtbare Zahnfleischfarbe.
Lösung und Erklärung ansehen

Mehrere klinische Befunde, Vorgeschichte und erforderliche Röntgenbefunde.

Die Gesamtsituation ist entscheidend. Einzelwerte ersetzen keine vollständige Einordnung.

Quellen zur Lernebene
Quellen und Einordnung

Redaktionell recherchiert am 23. Oktober 2026. Die Darstellung erklärt allgemeine Prinzipien und ersetzt keine persönliche Untersuchung. Welche Behandlung sinnvoll ist, wird anhand des individuellen Befunds besprochen.