Was zeigt es?
Eine Übersicht über Zähne und größere Teile beider Kiefer.
Ein Orthopantomogramm, kurz OPG, ist eine zweidimensionale Panorama-Röntgenaufnahme. Sie gibt einen Überblick über Zähne und größere Teile beider Kiefer. Das Bild kann etwa bei Fragen zu Zahndurchbruch oder Zahnlagen helfen. Es wird nur angefertigt, wenn die konkrete Fragestellung es rechtfertigt.
Für Ausbildung & Praxis
Beim OPG bewegt sich das Gerät um den Kopf. Zähne und Kiefer werden in einer gemeinsamen zweidimensionalen Übersicht dargestellt, nicht als echtes dreidimensionales Modell.
Überlagerungen und Vergrößerungen können Details verdecken. Für einzelne Wurzeln oder bestimmte Kariesfragen kann eine gezielte Aufnahme besser geeignet sein.
Vorher werden Beschwerden, Untersuchung und vorhandene Bilder berücksichtigt. Möglichst wenig erforderliche Strahlung und ein diagnostisch brauchbares Bild gehören zusammen.
Eine Übersicht über Zähne und größere Teile beider Kiefer.
Für Personen mit einer passenden konkreten diagnostischen Fragestellung.
Anamnese, Untersuchung und Berücksichtigung bereits vorhandener Bilder.
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Alle Erklärungen stehen auch im Bild.

Stummer Erklärfilm · Textfassung in den drei Ansichten oben
Ein OPG liefert eine zweidimensionale Übersicht. Eine DVT liefert räumliche Schichtdaten für ausgewählte Fragen. Mehr Dimensionen bedeuten nicht automatisch mehr Nutzen.
Nein. Röntgen wird nicht allein nach einem starren Kalender durchgeführt. Die Untersuchung und eine konkrete diagnostische Frage bestimmen, ob und welche Aufnahme gebraucht wird.
Nein. Manche Bereiche überlagern sich; kleine Veränderungen können unauffällig bleiben. Je nach Fragestellung helfen klinische Untersuchung oder eine gezieltere Röntgenaufnahme.
Nein. Auch digitale Röntgenbilder nutzen ionisierende Strahlung. Technik und Einstellungen werden der Untersuchung angepasst; vorhandene Aufnahmen können unnötige Wiederholungen vermeiden.
Eine Frage für das Gespräch mit Dr. med. dent. Niusha Barahmand Pour:
Welche konkrete Frage soll die Aufnahme beantworten, und reichen dafür bereits vorhandene Bilder aus?
Beschwerden, Befund und persönliche Wünsche bilden die Grundlage der individuellen Behandlungsplanung.
Vorhandene Röntgenbilder können bei der Besprechung eines Befunds hilfreich sein.
Befund und Bildgebung besprechenTerminwahl bei DoctolibEine Ergänzung zur einfachen Erklärung: wichtige Fachbegriffe, ihre Abgrenzung und eine Frage zum Verständnis.
Die Geometrie einer Panoramaaufnahme erzeugt ortsabhängige Vergrößerung und Verzerrung. Größen und Abstände sind deshalb nicht ohne Weiteres wie an einem realen Modell messbar.
Redaktionell recherchiert am 23. Oktober 2026. Die Darstellung erklärt allgemeine Prinzipien und ersetzt keine persönliche Untersuchung. Welche Behandlung sinnvoll ist, wird anhand des individuellen Befunds besprochen.